Snapchat – eignet sich dies für den Unterricht ?

Die App „Snapchat“  ist heutzutage auf fast jedem Smartphone eines Jugendlichen zu finden. Es ermöglicht, Fotos und andere Medien, die nur eine bestimmt Anzahl von Sekunden sichtbar sind und dann verschwinden, an Freunde zu versenden.

Die Jugendlichen besitzen diese App, da sie zum einen kostenlos ist und aus dem Trend der USA folgt. Daher sind die Schüler schon sehr vertraut mit der Nutzung dieser App und wissen, wie man damit umgeht.

 

Kann Snapchat aber auch mehr, als nur zur Unterhaltung genutzt werden?

Kann man diese App vielleicht auch sinnvoll im Unterricht nutzen?

 

In unserer schnell lebenden Gesellschaft möchte jeder immer „up to date“ sein, um dem Trend zu folgen. Da ein Smartphone sowieso schon ein Alltagsgegenstand ist, sollte es keine Schwierigkeit sein, diesen auch im Unterricht sinnvoll nutzen zu können.

Snapchat kann z.B. im Unterricht eine PowerPoint Präsentation ersetzen. Das erarbeitete Wissen lässt sich mit Kreativität in kleine Teile unterteilen, sodass es der Klasse vorgestellt werden kann. Dadurch ist es z.B. möglich, im Deutsch-Unterricht einzelnen Szenen von „Faust“ visualisieren zu lassen. Im Anschluss werden die kurzen Snapchat-Geschichten gemeinsam diskutiert und reflektiert. Da Snapchat-Geschichten sich nach 24h von selbst löschen, müssen die Schüler diese als Ganzes exportieren. Dadurch können die Jugendlichen die Inhalte runterladen und dem Lehrer zur Verfügung stellen. Dadurch lassen sich Aufnahmen auch mehrmals ansehen.

Snapchat lässt sich auch als „Wortschatz-Quizz“ nutzen. Der Vorteil besteht darin,  dass durch die Bild-Text-Verknüpfung die Behaltensleistung gesteigert wird. Dazu kommt, dass man einen Wettbewerb starten kann. Wer zuerst die richtige Lösung sendet, erhält einen Punkt. Wer die meisten Punkte gesammelt hat, einen Preis.

Außerdem kann. man Fragen zu Orten stellen, die besichtigt werden sollen. Da ein Foto erforderlich ist, müssen die Schüler sich zu dem Ort bewegen. Als Lehrerin kann man Fotos vorbereiten und diese zum gewünschten Augenblick in die Snapchat-Geschichte hochladen, sodass alle Schüler dies sehen, ohne an dem Ort sein zu müssen.

Mit Snapchat ist es möglich, Präsentationen schon zu Hause zu erstellen und diese dem Publikum nur noch vorzulegen, ohne sie „live“ vortragen zu müssen.

Dies führt in die Richtung von Erklärvideos. Die Schüler können Videos einfacher und kreativer gestalten, im Vergleich zu Videos, die mit einer Kamera gedreht werden.

Auf Snapchat können Videos direkt bearbeitet werden. Die unterschiedlichen Bearbeitungstools sind einfach zu verstehen und sehr kreativ einsetzbar.

Es kann z.B. das Sprechtempo variiert werden, Emojis und Textfelder können eingefügt werden und sogar ein Filter für das Video.

Die einzelnen Snapchat-Geschichten können dann von den Lehrern über Bluetooth oder AirDrop empfangen werden.

Mir persönlich gefällt die Idee sehr gut, Snapchat in manchen Unterrichtsstunden zu nutzen. Da wir Schüler Snapchat täglich nutzen, ist die Erstellung eines Erklärvideos nicht sehr schwierig. Ich könnte mir vorstellen, dass dadurch die Schüler noch motivierter sind, die Aufgabe zu erledigen. Dies trifft auch auf Stadtralleys zu. Moderne Medien im Schulalltag einzubringen, kreative Ideen einzubauen ohne Grenzen sind Vorstellungen, die Schüler heutzutage gerne haben.

 

Quellen:

https://magazin.sofatutor.com/lehrer/2016/05/26/snapchat-ist-das-was-fuer-den-unterricht/

Snapchat-Story – eine Alternative zum klassischen Referat

Bildquelle

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